Sonntag, 2. Januar 2005

und weiter

geht es im neuen jahr anderswo.

Freitag, 31. Dezember 2004

über vorsätze und wünsche

vor 7 jahren war ich teil einer gruppe von 8 personen, die zusammen silvester feierte, und im laufe des abends setzte sich jeder von uns alleine vor eine videokamera und gab seine vorsätze und wünsche fürs neue jahr ab. irgendwann später, nach viel essen, trinken, lachen und tanzen, es muss gegen 5h morgens gewesen sein, sahen wir uns die einzelnen filmsequenzen zusammen an. darunter war nichts wirklich aussergewöhnliches, wir wünschten uns glück in der beziehung, interessante neue jobs, erfolg bei wichtigen prüfungen, das übliche halt.

im verlauf des folgenden jahres zerbrachen beziehungen (heute ist von den vier paaren noch eines zusammen), jemand verlor seinen job, jemand blieb arbeitslos, jemand fiel durch eine wichtige prüfung. kurz gesagt: alles was wir uns vorgenommen und gewünscht hatten ging nicht in erfüllung, eigentlich widerfuhr jedem genau das gegenteil.

am darauffolgenden silvester machte ich mir zum vorsatz, mir keine vorsätze mehr zu machen, so wenig wie möglich zu planen und mir nichts zu wünschen.

heute denke ich anders über diese neujahrstradition: gute vorsätze habe ich mir gemacht, ob sie verwirklicht werden sei dahingestellt. und je länger je mehr begreife ich, dass träume und wünsche da sind, um ziele zu erreichen.

euch allen ein gutes neues jahr!

«würdest du mir bitte sagen, wie ich von hieraus weitergehen soll?»
«das hängt zum grossen teil davon ab, wohin du möchtest», sagte die katze.


(quelle)

Donnerstag, 30. Dezember 2004

engadin



das schöne am engadin ist, dass es sich vielerorts seine ursprünglichkeit bewahrt hat. nun macht die globalisierung aber auch hier nicht ganz halt: übernachtungsmöglichkeiten werden am dorfeingang auf grossen tafeln als «bed & break» oder «sleep & drive» angepriesen. und das im restaurant angebotene hirschfleisch stammt laut deklaration von «einheimischen jägern» oder aus «neu-zehaland». ich hoffte auf ersteres und möchte anfügen, dass es mir ausgezeichnet geschmeckt hat.

Mittwoch, 29. Dezember 2004

.

es waren nicht 3 tage ohne medien, nur 3 tage ohne fernseher, ohne bewegte farbbilder also. das radio mit der stündlich steigenden zahl der opfer und auch die zeitung mit ihren hintergrundberichten haben grosses entsetzen in mir ausgelöst, und doch war dieses entsetzen nicht zu vergleichen mit dem das ich jetzt spüre, wo ich seit sonntag zum ersten mal wieder einen fernseher anschalte und auf zig kanälen die schrecklichen bilder sehe.

ich weiss nicht, ob das ganz natürlich ist, ob wir menschen grundsätzlich stärker auf bilder reagieren als auf gehörtes oder gelesenes, oder ob es ein zeichen der heutigen zeit ist, ob uns nur noch bewegt, was wir möglichst naturgetreu präsentiert bekommen.

Samstag, 25. Dezember 2004

frohes fest!

engel

mit dieser inzwischen wohl auch schon fünfundzwanzigjährigen eigenkreation möchte ich euch allen ein wunderschönes weihnachtsfest wünschen!

it was christmas eve babe
in the drunk tank
an old man said to me, won't see another one
and then he sang a song
the rare old mountain dew
i turned my face away
and dreamed about you
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